Karnevalsgesellschaft
Rot-Weiß Denklingen 1986 e.V.
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05.01.2018  19:00 Uhr:
Prinzen- Proklamation


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Goldene Narren- kappe


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09.02.2018  14:30 Uhr:
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10.02.2018  ab 14:30 Uhr:
Prunksitzung


11.02.2018  ab 14:00 Uhr:
Denklinger Karnevalszug

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Goldene Narrenkappe 2016 an den „Bergischen Jung“ und „DiaClown“ Willibert Pauels

 

Auch in diesem Jahr war es wieder DAS Stelldichein aller oberbergischen
Jecken, die mit ihren Tollitäten am Sonntagvormittag zu einem „närrischen
Frühschoppen“ ab 10.30 Uhr auf Einladung der KG Rot-Weiß Denklingen den
Weg ins Denklinger Rathausfoyer gefunden hatten, um dort der 25. Verleihung
der „Goldenen Narrenkappe“ einen feierlichen Rahmen zu geben. Auf Initiative
von Urgestein, Mitbegründer und Ehrenpräsident  der KG Rot-Weiß Denklingen,
Wolfgang „Köbes“ Köckerling wird die „Goldene Narrenkappe“ seit 1992 an
Personen verliehen wird, die sich um den oberbergischen Karneval in
besonderer Weise verdient gemacht haben. Zu diesem „Silberjubiläum“ konnte
Köckerling neben Bürgermeister und „Hausherr“ Rüdiger Gennies auch
zahlreiche „Kappenträger“ aus den letzten 25 Jahren sowie eine große
Abordnung des Regionalverbandes im Bund Deutscher Karneval (BDK) im
festlich geschmückten und wiederum bis auf den letzten Platz gefüllten
Rathausfoyer begrüßen. Eingebettet in ein buntes Programm mit
stimmungsvollen Auftritten des „Kinderelferrates“ und der „Burgmäuse“ der KG
Rot-Weiß Denklingen sowie der „Bielsteiner Raketen“ und von Phillipp Oebel,
einem kölschen Krätzchensänger, wurde die 25. Verleihung der „Goldenen
Narrenkappe“ zu einem echten Highlight.
Und zu ihrem „Silberjubiläum“ ging die diesjährige „Goldene Narrenkappe“ an
den „Bergischen Jung“ und „DiaClown“  Willibert Pauels. Er war zwar zu keinem
Zeitpunkt Mitglied in einer oberbergischen Karnevalsgesellschaft, wurde jedoch
im Oberbergischen geboren, lebt auch hier und hat den oberbergischen
Fastelovend, alleine schon durch seine „Rolle“, in die er über viele Jahre auf der
Bühne schlüpfte,  weit über die Kreisgrenzen hinaus bekannt gemacht.
Willibert Pauels wuchs als drittes von vier Kindern einer tiefkatholischen
Familie in Wipperfürth im Bergischen Land auf. Er war der einzige Junge und
musste sich gegen 3 Schwestern „behaupten“.  Sein Vater war Volkschullehrer.
Nach dem Abitur am Engelbert-vom-Berg-Gymnasium im Jahre 1973  studierte
er Katholische Theologie in Bonn und Münster, zunächst mit dem Ziel, Priester
zu werden. Weil jedoch seine „Hormone nicht wollten“ (so sagt er selbst),
wurde er nach dem Diplom „Laientheologe“, absolvierte in dieser Zeit eine
Ausbildung zum Freizeitpädagogen und wurde nach der entsprechenden
Vorbereitung 1993 zum katholischen Diakon geweiht.
Bis November 2006 war er als solcher - neben den anderen Verpflichtungen – in
verschiedenen Pfarrgemeinden hauptamtlich tätig, seither ist er „Diakon mit
Zivilberuf“.
Im privaten Umfeld, Schule und Freundeskreis fiel er früh durch seine
humoristische, parodistische und schauspielerische Begabung auf. 1975 trat er
erstmals auf einer Karnevalssitzung auf, der Kajuja in Wipperfürth, und in den
folgenden Jahren dann regelmäßig im regionalen Karneval. Dieter Steudter von
den 3 Colonias entdeckte ihn 1995 für den Kölner Karneval, 1996 stand er dort
erstmalig in der Bütt und mauserte sich schnell als „Bergischer Jung“ zu einem
der bekanntesten „kölschen“ Karnevalisten. Regelmäßig schreibt er als
Kolumnist für den „Bergischen Boten“ und ist auch häufiger im Kölner
„Domradio“ zu hören. Auch ist er immer wieder ein gerngesehener Gast im
Fernsehen. Neben der Ehrenmitgliedschaft in diversen Karnevalsgesellschaften
ist Pauels  auch Träger des „Rheinlandordens“, des „Goldenen Steuerrads“ und
des „Ohrenordens“ der Bürgergesellschaft der Stadt Köln. Er erhielt  außerdem
den Kleinkunstpreis „Morenhovener Lupe“, das „Krefelder Steckenpferd“ und
2014 in Neuss den „Närrischen Maulkorb“.
Kritik wurde mitunter von Katholiken geäußert, die seine Tätigkeit als Diakon
als nicht vereinbar sahen mit den Auftritten Pauels im Karneval, doch er wies
und weist hingegen immer wieder aufs Neue auf die historisch enge Verbindung
von Kirche und Karneval hin: Er sei „hauptberuflicher DiaClown mit Nebenberuf
Diakon“. Sein früherer „Chef“, der Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner,
von ihm liebevoll „Kanalmeister“ genannt, stützte ihn stets in dieser
Einstellung.
Im August 2012 musste der „Bergische Jung“ jedoch dem Stress im Karneval
Tribut zollen. Er zog die Reißleine, sagte von jetzt auf gleich 200
Auftrittstermine ab und begab sich in eine Neusser Klinik, um seine Depression
behandeln zu lassen. Ein Kraftakt für ihn, seine Familie und seine Agentur, aber
rückblickend war dies, laut seiner eigenen Einschätzung, die beste
Entscheidung seines Lebens. Über seinen Lebensweg mit dem „schwarzen
Hund“, wie er die Krankheit nennt, und warum er trotzdem auf der Bühne
stehen konnte, hat der Pauels  ein Buch geschrieben: „Wenn dir das Lachen
vergeht“. Eine Aufarbeitung, aber auch als Mutmacher für andere Menschen in
dieser Situation, hat er das Erlebte aufgeschrieben.
Seit rund 2 Jahren sieht man Willibert Pauels aber wieder „wohldosiert“ und mit
viel Spaß an der Freud vor seinem Publikum, das ihm immer noch treu zur Seite
steht. Man findet ihn jedoch nicht mehr auf der großen Bühne und in großen
Hallen, sondern vielmehr  in kleinen Pfarrgemeinden und bei Kabarettabenden.
Hier freut man sich „wie jeck“ auf ihn, empfängt ihn begeistert, „trägt“ ihn
förmlich durch seinen Auftritt und hofft, dass er noch möglichst lange Spaß an
solchen Auftritten hat.
Willibert Pauels bedankte sich im Anschluss mit einer beeindruckenden und
ausgiebigen  „Sonntagspredigt“ mit viel „Hätz un Jeföhl“ beim  sichtlich
gerührten „Köbes“ Köckerling, der beim Vortrag der Laudatio seinen Tränen
freien lauf ließ, aber so emotional kennt und liebt man den lieben „Köbes“ nicht
nur in Denklingen.  Bei der spontanen Rede des „Bergischen Jung“ konnte man
die berühmte Stecknadel fallen hören und zum Abschluss hab es „Standing
Ovations“ für den neuen Preisträger. Mit dem traditionell zünftigen
Mittagsessen (Kassler und Sauerkraut), ein paar leckeren Kölsch und viel
kölschen Tön zum Nachtisch ging eine rundum gelungene Preisverleihung am

Auch in diesem Jahr war es wieder DAS Stelldichein aller oberbergischen Jecken, die mit ihren Tollitäten am Sonntagvormittag zu einem „närrischen Frühschoppen“ ab 10.30 Uhr auf Einladung der KG Rot-Weiß Denklingen den Weg ins Denklinger Rathausfoyer gefunden hatten, um dort der 25. Verleihung der „Goldenen Narrenkappe“ einen feierlichen Rahmen zu geben. Auf Initiative von Urgestein, Mitbegründer und Ehrenpräsident  der KG Rot-Weiß Denklingen, Wolfgang „Köbes“ Köckerling wird die „Goldene Narrenkappe“ seit 1992 an Personen verliehen wird, die sich um den oberbergischen Karneval in besonderer Weise verdient gemacht haben. Zu diesem „Silberjubiläum“ konnte Köckerling neben Bürgermeister und „Hausherr“ Rüdiger Gennies auch zahlreiche „Kappenträger“ aus den letzten 25 Jahren sowie eine große Abordnung des Regionalverbandes im Bund Deutscher Karneval (BDK) im festlich geschmückten und wiederum bis auf den letzten Platz gefüllten Rathausfoyer begrüßen. Eingebettet in ein buntes Programm mit stimmungsvollen Auftritten des „Kinderelferrates“ und der „Burgmäuse“ der KG Rot-Weiß Denklingen sowie der „Bielsteiner Raketen“ und von Phillipp Oebel, einem kölschen Krätzchensänger, wurde die 25. Verleihung der „Goldenen Narrenkappe“ zu einem echten Highlight.  

narrenkappe2015

Und zu ihrem „Silberjubiläum“ ging die diesjährige „Goldene Narrenkappe“ an den „Bergischen Jung“ und „DiaClown“  Willibert Pauels. Er war zwar zu keinem Zeitpunkt Mitglied in einer oberbergischen Karnevalsgesellschaft, wurde jedoch im Oberbergischen geboren, lebt auch hier und hat den oberbergischen Fastelovend, alleine schon durch seine „Rolle“, in die er über viele Jahre auf der Bühne schlüpfte,  weit über die Kreisgrenzen hinaus bekannt gemacht.

Willibert Pauels wuchs als drittes von vier Kindern einer tiefkatholischen Familie in Wipperfürth im Bergischen Land auf. Er war der einzige Junge und musste sich gegen 3 Schwestern „behaupten“.  Sein Vater war Volkschullehrer.

Nach dem Abitur am Engelbert-vom-Berg-Gymnasium im Jahre 1973  studierte er Katholische Theologie in Bonn und Münster, zunächst mit dem Ziel, Priester zu werden. Weil jedoch seine „Hormone nicht wollten“ (so sagt er selbst), wurde er nach dem Diplom „Laientheologe“, absolvierte in dieser Zeit eine Ausbildung zum Freizeitpädagogen und wurde nach der entsprechenden Vorbereitung 1993 zum katholischen Diakon geweiht.  

Bis November 2006 war er als solcher - neben den anderen Verpflichtungen – in verschiedenen Pfarrgemeinden hauptamtlich tätig, seither ist er „Diakon mit Zivilberuf“.

prinzenpaare2016

Im privaten Umfeld, Schule und Freundeskreis fiel er früh durch seine humoristische, parodistische und schauspielerische Begabung auf. 1975 trat er erstmals auf einer Karnevalssitzung auf, der Kajuja in Wipperfürth, und in den folgenden Jahren dann regelmäßig im regionalen Karneval. Dieter Steudter von den 3 Colonias entdeckte ihn 1995 für den Kölner Karneval, 1996 stand er dort erstmalig in der Bütt und mauserte sich schnell als „Bergischer Jung“ zu einem der bekanntesten „kölschen“ Karnevalisten. Regelmäßig schreibt er als Kolumnist für den „Bergischen Boten“ und ist auch häufiger im Kölner „Domradio“ zu hören. Auch ist er immer wieder ein gerngesehener Gast im Fernsehen. Neben der Ehrenmitgliedschaft in diversen Karnevalsgesellschaften ist Pauels  auch Träger des „Rheinlandordens“, des „Goldenen Steuerrads“ und des „Ohrenordens“ der Bürgergesellschaft der Stadt Köln. Er erhielt  außerdem den Kleinkunstpreis „Morenhovener Lupe“, das „Krefelder Steckenpferd“ und 2014 in Neuss den „Närrischen Maulkorb“.

Kritik wurde mitunter von Katholiken geäußert, die seine Tätigkeit als Diakon als nicht vereinbar sahen mit den Auftritten Pauels im Karneval, doch er wies und weist hingegen immer wieder aufs Neue auf die historisch enge Verbindung von Kirche und Karneval hin: Er sei „hauptberuflicher DiaClown mit Nebenberuf Diakon“. Sein früherer „Chef“, der Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner, von ihm liebevoll „Kanalmeister“ genannt, stützte ihn stets in dieser Einstellung.

Im August 2012 musste der „Bergische Jung“ jedoch dem Stress im Karneval Tribut zollen. Er zog die Reißleine, sagte von jetzt auf gleich 200 Auftrittstermine ab und begab sich in eine Neusser Klinik, um seine Depression behandeln zu lassen. Ein Kraftakt für ihn, seine Familie und seine Agentur, aber rückblickend war dies, laut seiner eigenen Einschätzung, die beste Entscheidung seines Lebens. Über seinen Lebensweg mit dem „schwarzen Hund“, wie er die Krankheit nennt, und warum er trotzdem auf der Bühne stehen konnte, hat der Pauels  ein Buch geschrieben: „Wenn dir das Lachen vergeht“. Eine Aufarbeitung, aber auch als Mutmacher für andere Menschen in dieser Situation, hat er das Erlebte aufgeschrieben.

Seit rund 2 Jahren sieht man Willibert Pauels aber wieder „wohldosiert“ und mit viel Spaß an der Freud vor seinem Publikum, das ihm immer noch treu zur Seite steht. Man findet ihn jedoch nicht mehr auf der großen Bühne und in großen Hallen, sondern vielmehr  in kleinen Pfarrgemeinden und bei Kabarettabenden. Hier freut man sich „wie jeck“ auf ihn, empfängt ihn begeistert, „trägt“ ihn förmlich durch seinen Auftritt und hofft, dass er noch möglichst lange Spaß an solchen Auftritten hat.

Willibert Pauels bedankte sich im Anschluss mit einer beeindruckenden und ausgiebigen  „Sonntagspredigt“ mit viel „Hätz un Jeföhl“ beim  sichtlich gerührten „Köbes“ Köckerling, der beim Vortrag der Laudatio seinen Tränen freien lauf ließ, aber so emotional kennt und liebt man den lieben „Köbes“ nicht nur in Denklingen.  Bei der spontanen Rede des „Bergischen Jung“ konnte man  die berühmte Stecknadel fallen hören und zum Abschluss hab es „Standing Ovations“ für den neuen Preisträger. Mit dem traditionell zünftigen Mittagsessen (Kassler und Sauerkraut), ein paar leckeren Kölsch und viel kölschen Tön zum Nachtisch ging eine rundum gelungene Preisverleihung am frühen Nachmittag zu  Ende.